Chronik

Die Geschichte des Maibaums in München-Solln

Bereits 1927 haben die Sollner Trachtler ihren ersten Maibaum vor der Sollner Volksschule in der Herterichstraße (damals noch Luitpold-Schule) aufgestellt. Die verloren gegangenen Taferln waren von Professor Rauecker entworfen und vom Kunstmaler Roßbach ausgeführt worden. Wie lange dieser Maibaum stand und ob weitere aufgestellt wurden, ist nicht mehr bekannt. 1983 hat dann der in Solln wohnhafte damalige Bayerische Landwirtschaftsminister Dr. Hans Eisenmann einen neuen Maibaum gestiftet. Um das Aufstellen zu organisieren (fällen, entrinden, Taferln entwerfen und bemalen, Baum bemalen, schmücken, bewachen, aufstellen usw.) wurde am 22. Juli 1983 der Maibaumverein München-Solln e.V. gegründet. Erster Vorsitzender war Julius Eberhard, der später zum Ehrenvorsitzenden ernannt wurde. Die Vorlagen für die Taferln und den Kranz des heutigen Maibaums stammen vom damaligen, inzwischen verstorbenen Bezirksheimatpfleger Paul Ernst Rattelmüller. Nach ihnen hat der Schmiedemeister Georg Sontheimer die Figuren zum Selbstkostenpreis angefertigt. Bemalt wurden sie vom Malermeister Robert Rabitsch. Die Feststellung, dass der Sollner Maibaum der Schönste im ganzen Gäu ist, ist bis heute unwidersprochen geblieben.

 

Die bisherigen Maibäume:

1.Sollner Maibaum 1984-1990
2.Sollner Maibaum 1990-1995
3.Sollner Maibaum 1995-2000
4.Sollner Maibaum 2000-2002
5.Sollner Maibaum 2003-2007
6.Sollner Maibaum 2008-2011
7.Sollner Maibaum 2012-2015

Der aktuelle Maibaum – Nr. 8 in der Geschichte des Maibaumvereins München-Solln steht seit dem 01. Mai 2016

 

Die 1. Vorsitzenden

1984 – 1986 Julius Eberhard
1986 – 1991 Antonia Köferl
1991 – 1993 Adolf Lederer
1993 – 1997 Hans Schwarzenbacher
1997 – 2005 Helmut Riedlberger
Seit 2005 Reinhold Wirthl